Hospiz Martinsberg

Durch "Klick" zum gewünschten Inhalt: Anfnahme und Aufenthalt im Hospiz, Das Hospiz Naila stellt sich vor, Raum der Stille

Hospiz Naila            

Neulandstraße 12
95119 Naila
Tel.: 98282/ 96381-0
Hospizleiterin Christine Rothemund

Weitere Informationen: www. hospiz-in-naila.de

Hospizverein: Bad Steben-Naila-Selbitz e.v.
Postfach 11 54
95112 Naila
Tel.: 09282/7170 oder 0162/3864795

Das Hospiz Naila ist ein wichtiger Bestandteil der Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden
in der Region Oberfranken.

Das Hospiz steht seit Februar 2009 zur Aufnahme
der Hospizgäste zur Verfügung


Aufnahme und Aufenthalt im Hospiz:
• Aufgenommen werden alle erwachsenen Menschen unabhänig von Alter, Nationalität und Religion, die eine Erkrankung haben
• die unheilbar und weiter forschreitend verläuft
• bei der eine Heilung ausgeschlossen ist
• und eine Behandlung im Krankenhaus nicht mehr erforderlich ist
• und eine ambulante Versorgung nicht sichergestellt werden kann.

Die  Hospiznotwendigkeit wird von einem Arzt festgestellt.
Der Aufenthalt wird durchdie Kranken- und Pflegekassen und einen gesetzlichen Anteil des Hospizträgers finanziert.                                                       
Seit August 2009 entfällt der Eigenanteil des Gastes.

Das Hospiz Naila stellt sich vor.
Unser Hospiz ist ein Haus des Lebens, der Freude und der Trauer. Hospiz ist weder Krankenhaus noch Pflegeheim, sondern Herberge für Schwerstkranke. Die Bezeichnung Hospiz kommt vom lateinischen hospitium und heißt Herberge, ein Ort wo Gastfreundschaft gelebt wird.
Der Tagesablauf im Hospiz richtet sich nach den individuellen Wünschen und Möglichkeiten unserer Gäste. Für den Alltag gibt es eine ganz wichtige Regel - es gibt keine Regel. Das mag verwundern, aber uns liegt sehr am Herzen, dem Einzelnen gerecht zu werden.
Gemeinschaft mit anderen Gästen oder den Schwestern und Pflegern ist genauso möglich wie Zurückgezogenheit und der Wunsch nach Stille.
Am Haus gibt es einen kleinen Park und zwei Terrassen. Es kann also sein, dass ein Gast mit Sonnenhut draußen sitzt und wir können einem Anderen ermöglichen im Bett liegend den Himmel und die schöne Kastanie im Garten zu sehen.
Die Speiseversorgung erfolgt durch den Hauswirtschaftsservice Martinsberg. Jederzeit können im Hospiz kleine Wunschessen bereitet werden, auch hierbei wird großer Wert auf Individualität gelegt. Wir haben auch erlebt, dass Gäste uns bewirtet haben mit ihrem Lieblingsgericht, das sie gemeinsam mit ihren Angehörigen bereitet hatten.
In unserer Arbeit erfahren wir sehr große Unterstützung von Menschen der Region, die sich ehrenamtlich engagieren. Die Kranken in unserem Hospiz freuen sich über diese Zuwendung. Angehörige, Freunde, Seelsorger und viele andere Helfer sind fester Bestandteil unseres Betreuungskonzeptes. Eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Ärzten aus der Region hat sich entwickelt, dafür sind wir sehr dankbar.
Eine qualifizierte Pflege ist selbstverständlich. Besonderer Wert wird auf die Linderung belastender Beschwerden wie Schmerzen, Übelkeit, Atemnot oder Angstzuständen gelegt.
Neben unseren Gästen erfahren auch wir seelsorgerische Begleitung durch Herrn Dekan Förster und Herrn Pastoralreferenten Punzelt.
Alle die hier arbeiten sind dankbar, sterbende Menschen auf einem Stück Weg begleiten zu können.
Es gibt nicht auf der einen Seite die Lebenden und auf der anderen die Sterbenden, alle gehen wir den gleichen Weg.
Gern können sich Interessierte unser schönes Haus ansehen. Fragen werden wir beantworten.

Raum der Stille
Dieser Raum dient als Ruhe- und Rückzugstätte für alle Gäste des Hauses, aber auch für Angehörige und die Mitarbieter des Hospizes.
Durch die Spende der "Stiftung Hospiz Bayern" konnte eine Kreuz und eine Kerze angeschafft werden.
Das Kreuz wurde von der Künstlerin Isolde Roßner aus Hohenstein-Ernstthal gestaltet und die Kerze von Dorothea Thiem aus Selbitz angefertigt.

Einweihung "Raum der Stille" am 01.07.2009

 v.l.n.r. Dekan Förster, Pastoralreferent Punzelt, Bischöfin Dr. Greiner,
Hospizleiterin Andrä, Vorstand Bayer